Martina Koester-Flashar tritt als Landratskandidatin für die Grünen im Kreis Mettmann an

Martina Koester-Flashar tritt als Landratskandidatin für die Grünen im Kreis Mettmann an.

„Wir brauchen Visionen“

„Wir haben Stillstand“, sagt Martina Köster-Flashar, die Landratskandidatin der GRÜNEN im Kreis Mettmann. Viel zu lange seien die wichtigsten Themen wie Klimawandel, Rechtsextremismus, Verkehrswende, Mangel an bezahlbarem Wohnraum und der qualitative Ausbau von KITA-Plätzen im Kreis Mettmann kleingeredet und hingenommen worden. Neue Bildungsgänge einrichten, moderne, duale Erziehungsausbildung, ein vernünftiges Mobilitätskonzept haben, dass alle Verkehrsteilnehmer*innen berücksichtigt, damit das Pendeln auch ohne Auto attraktiver wird. Dies sind nur einige der Vorstellungen der Kandidatin für den Kreis Mettmann. 

Die 57-Jährige sagt über ihre Heimat: „Der Kreis Mettmann ist eine schöne, lebenswerte und liebenswerte Region.“ Weitere Flächenversiegelungen seien jedoch für die ökologischen Zusammenhänge in unserem Kreis nur im sehr begrenzten Maß akzeptabel. Der Kreis Mettmann sei als touristisch interessante Gegend nicht nur für die Geschäftsreisenden aus den Großstädten, sondern vor allem für die Menschen in NRW attraktiv. Martina stellt sich einen nachhaltigen Tourismus vor: touristische Fahrradwege mit Plätzen zum Einkehren, kleine persönlich geführte Pensionen, von den Menschen, für die Menschen.

ÜBER MICH

„Ich bin 57 Jahre alt, wohne in Mettmann, bin verheiratet und habe zwei Söhne. Politisch interessiert war ich eigentlich schon immer, während meiner Schulzeit haben mich besonders die RAF-Debatte und der damit verbundene Radikalenerlass politisiert, weil einer meiner beliebtesten, jungen Lehrer wegen seines Engagements „denunziert“ worden war. Nach meinem Studium der Geschichte war es dann die Elternarbeit und die Einsicht in die Ungerechtigkeiten des Bildungssystem, die mich schließlich im Jahr 2005 bei den GRÜNEN eintreten ließen. Wir haben also die Aufgabe gerade hier unsere GRÜNEN Vorstellungen einzubringen und andere Akzente zu setzen als andere Parteien. Nach zwei Wahlperioden im Kreistag weiß ich, dass das Amt der Landrät*in jetzt neu besetzt werden muss – es muss GRÜN werden.“